Christian Seidl spricht mit dem Trompeter Till Brönner, der ab Mitte August in der Jury einer TV-Casting-Show sitzen wird (Bild am Sonntag). Brönner erklärt, man könne ja auch Casting-Shows mit Qualität produzieren, und man sollte den Geschmack des Publikums nicht unterschätzen. Brönner spricht über die wenigen Helden seiner Kindheit, die keine Jazzmusiker waren, wie etwa die Spider Murphy Gang. Er erklärt, warum es wahr sein könnte, dass Trompeter besser küssen (die Lippenmuskeln seien stärker ausgebildet und die Lippen fühlten sich deshalb möglicherweise etwas fester an), und warum Trompeter meist so männliche Typen seien. Er sieht den Jazz als selbstverständlichen Teil der aktuellen Kulturszene und findet, dass der Satz "Der Jazz ist schwer im Kommen", keinen Sinn mehr mache. Er spricht auch über die Besonderheiten seines Instruments, über die Unterschiede verschiedener Trompetenmodelle, über sein erstes Instrument und darüber, warum er keine Haustiere hat.
Christian Seidl talks to the German trumpeter Till Brönner who will be part of the jury for a TV casting show starting later in August (Bild am Sonntag). Brönner thinks that even casting shows can deal with quality, and one should not underestimate the taste capabilities of their audience. Brönner talks about the few childhood heroes outside of jazz, among them the German pop band Spider Murphy Gang. He explains why it might be true that trumpeters kiss better (The lips are a bit more muscular and might feel harder), and why trumpeters are usually so masculine. He insists that jazz is part of today's culture and statements like "Jazz is coming back" don't make sense. He also talks about the specifics of his instrument, about the differences in trumpet models, about his first instrument and about why he doesn't have pets.
Jazz Index: Literaturliste zu / Bibliography on Till Brönner.

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